Hausboot in der Camargue

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Eine besondere Art von Ferien genossen wir Ende Mai/Anfang Juni gemeinsam mit meinen (Uwe) Eltern in der Camargue. Wir hatten eine Penichette 1020 FB gechartert und waren auf dem Kanal du Rhône à Sète unterwegs. Ein grosses Wohnmobil auf dem Wasser, das wir gemeinsam durch die Kanäle schipperten. In der ersten Woche hatten wir absolutes Hochsommerwetter, das nur mit einer ausführlichen Siesta über die Mittagszeit zu geniessen war. In der zweiten Woche verschlechterte sich das Wetter dann leider zusehends, sodass wir ein paar Tage in einem kleinen Hafen (Palavas les flots) festsaßen. Mein rudimentäres Französisch reichte glücklicherweise um die alltäglichen Herausforderungen zu meistern (Schleusen durchqueren, einkaufen, Restaurantbesuche, Wettervorhersagen, …). Sehr dankbar war ich um so manche Erfahrung, die ich schon mit unserem früheren Segelboot machen konnte. Absolut abenteuerlich erlebten wir so manchen Freizeitkapitän, dem ein solches Boot ohne Vorkenntnisse anvertraut wurde und dann versuchte, neben uns anzulegen. Wir lebten wie „Gott in Frankreich“, egal ob wir in der Bordküche oder in einem netten Restaurant in einem Hafen ein schönes Menü genossen. Besonders gut gefallen haben uns die romantischen Liegeplätze, irgendwo unterwegs… ,: an einem Treidelpfad oder einem kleinen Steg, die Fische beobachten, auf dem Sonnendeck ein Glas Rotwein im Sonnenuntergang geniessen, am nächsten Morgen frische Coissants und Baguette aus dem nächsten Dorf (wir hatten ein Fahrrad dabei), frischer Käse, Entenpastete, viel Zeit für Gespräche, ausschlafen, bummeln, ein ganz besonderer Urlaub.  
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