Italien – Norden

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Italien empfängt uns mit strahlendem Spätsommerwetter. Wir finden einen Parkplatz direkt an einem kleinen Meeresarm. Sonne, viele Angler, Schiffe die vorüberziehen … alles sehr schön. Auf der späteren Suche nach einem Platz am Meer tun wir uns schwer, da es dort kaum Stellplätze gibt, auf denen man frei stehen darf. Wir fanden dann einen am Rande eines Naturschutzgebietes. Leider herrschte dort eine wahre Fliegenplage. Man konnte sich kaum vor die Tür setzen. So kam das Moskitonetz, das Renate selbst genäht hatte zum ersten mal erfolgreich zum Einsatz. Da es zum Baden zu kalt war, machten wir uns auf eine kleine Wanderung durchs Naturschutzgebiet – war aber nicht so der Brüller.

In den nächsten Tagen stand mein 60. Geburtstag an, der sehr unspektukalär zu werden schien. Wir entschlossen uns, nach Venedig weiter zu fahren um diesen Tag dort zu geniessen. Wir fanden auf dem “Camping Rialto” eine gute Ausgangsbasis. In 5 Minuten brachte uns der Bus direkt in die Stadt und zurück, er verfügte über einen schönen Pool, den wir nach dem ersten Marsch durch die Stadt zusammen mit schönen heissen Duschen genossen. Das Wetter war wie aus dem Bilderbuch. Der Besucherstrom hielt sich noch in Grenzen. Die erste Runde durch die Stadt ermutigte uns, den Weg am kommenden Tag noch einmal zu machen und einen anderen Teil der Stadt zu besuchen und zu geniessen. Zudem mussten wir den Verkäufer unserer neuen SIM-Karte noch einmal aufsuchen, da diese nicht aktiviert wurde. Leider war ich so ausgerechnet an meinem Geburtstag nicht zu erreichen. Man merkt, wir sind zurück in Europa: Schon die Kroatische SIM-Karte funktionierte nur 1 statt der 2 bezahlten Wochen. Aber das ist klagen auf hohem Niveau.

Auf unserem Weg nach Genua ging es weiter Richtung Westen. In der Nähe von Parma fanden wir einen Übernachtungsplatz in der Nähe eines Agrarbetriebs, der Parma-Schinken herstellt. Eine Führung (wenn auch überteuert) ließen wir uns nicht nehmen und genossen den herrlichen Schinken zu einem tollen rumänischen Rotwein, den wir noch im Gepäck hatten. Ansonsten waren wir länger “on the road” und fanden meist in kleinen Orten mit schönen Innenstädten und Kirchen einen Übernachtungsplatz.

Heute stehen wir nur noch 30 km von Genua entfernt auf einem kleinen Camping in Rapallo bevor es dann Morgen (am Samstag, 1.10.) auf die Fähre nach Tunis geht. Es windet und schüttet – hoffentlich haben wir morgen ruhiges Wetter auf der Fähre – darauf hoffen wir beide inständig.

Beitrags-Ende

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