Der Koffer

Hier UNSER Grundriss, der für UNS das Optimum darstellt. Wichtig war uns dabei: ein möglichst getrennter Schlafbereich, da Renate eher länger schläft, ich aber bereits morgens zu neuen Taten bereit bin. Das separate Bad spendet die nötige Privatsphäre – daher die Dusche nicht im Eingang. Eine großzügige Küchenzeile bietet uns den notwendigen Platz, da wir gerne selbst kochen. Das große Fenster über dem Bett lässt uns in die Sterne blicken. Darunter befindet sich ein großzügiger Stauraum.

Der Koffer wurde direkt bei 4wheel24 bestellt. So kommt alles aus einer Hand und ist bestens aufeinander abgestimmt. Es handelt sich um eine Art „Kühlkoffer“. Die Seitenwände bestehen von Außen nach Innen aus: 2mm GFK, 55mm PU-Schaum, 2mm GFK. Der Boden verfügt zusätzlich über eine 9mm Holzplatte. Die Maße sind:

Außen: L 4673 x B 2368 X H 2122

Innen: L 4530 x B 2250 x H 2000 

Das Besondere

An den Innenwänden sind oben unter der Gfk-Innenschicht 3mm starke Aluplatten (30cm breit) einlaminiert, ebenso in der Decke und im Bodenbereich. Hier können alle Möbel perfekt mit Nietmuttern (M6) befestigt werden. 

Im Außenbereich wurde für die Markise ebenso eine Aluverstärkung unter der Außenschicht angebracht.

Die Träger für den Zwischenrahmen sind im Boden einlaminiert (spart Höhe).

Im Heck sind bereits Träger für den späteren Heckträger einlaminiert. Hinten haben wir eine 45° Abschrägung für die Geländetauglichkeit konzipiert.

Rundum verlaufende Aluprofile auf den Kanten als Verstärkung.

Fenster & Türen

Hier haben wir uns für die Firma „outbound“ entschieden. Ihre Fenster stellen einen guten Mittelweg zwischen den sehr günstigen Plastikfenstern von Seitz und den hochpreisigen von KCT dar. Outbound Fenster sind speziell für den Einbau in Fahrzeuge konstuiert. Durch das innovative Drucksystem und die Doppelverglasung perfekt geeignet für große Höhen und extreme Verhältnisse.

Wir haben uns ein schönes Dachfenster direkt über dem Bett geleistet. Davon haben wir schon immer geträumt.

Bad & Dusche mitten im Koffer

Es wird ja viel diskutiert, ob die Dusche direkt im Eingang platziert wird oder beim Durchgang in die Fahrerkabine…. Da wir uns für eine „3-Zimmer-Wohnung“ entschieden haben, war für uns der beste Platz als Abtrennung vom Wohnbereich zum Schlafbereich. Mit 1300×800 ist dieser Bereich recht großzügig geworden. Wahrscheinlich hat uns die Mini-Dusche in unserem letzten Wohnmobil dazu verleitet, sie jetzt größer zu dimensionieren. Die Trennwände (von der Firma Moser Fahrzeugbau) sind aus 18mm Gfk mit entsprechenden Profilen von uns selbst eingeklebt worden.

Abwassertank = Duschtasse

Unser Bad steht AUF dem Abwassertank. Der ist 18cm hoch und aus 10mm starkem Kunststoff gebaut (Firma FT-Design). Somit ist das Abwasser im beheizten Innenraum und kann bei Minus-Temperaturen nicht einfrieren und der Platz ist „gespart“. Das Duschwasser läuft direkt in den Abwassertank (verschließbarer Pop-up-Verschluss). In der hinteren Ecke ist der Ablauf vom Waschbecken platziert. Dieser wird – zusammen mit der Abluft der Separette – durch ein Tellerventil nach außen entlüftet. Links ist ein zweiter Zulauf vom Abwasser der Küche angebracht. Den Duschschlauch haben wir direkt an den Wasserhahn des Waschbeckens angeschlossen.

Hat sich bestens bewährt

Unsere erste Komposttoilette

Bei der Separette  wird auf den sonst üblichen Fäkalientank verzichtet und die „festen“ und „flüssigen“ Stoffe getrennt gesammelt. Ein kleiner Lüfter sorgt für die entsprechende Abluft durch ein Rohr mit Tellerventil. Wir haben die Feststoffe erst nach 2 Wochen entsorgt – dies aber nicht wegen Geruchsbelästigung sondern weil die kompostierbare Tüte im Eimer sich nach ca. 2-3 Wochen zersetzen solle. Der Urintank ist bei uns mit 12l eher knapp dimensioniert und steht im Stauraum unter dem Bett – direkt hinter dem Bad.

Separette

Wir sind begeistert von diesem System. Mit dieser Komposttoilette kommen wir komplett ohne Chemie aus.

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