Unser Willi

Schritt für Schritt

Hier  berichten wir über den Um- und Ausbau unseres Fahrzeugs. Da wir beide keine Handwerker sind, mussten wir sehr viel Zeit für Recherchen verwenden. Besonders hilfreich waren gemeinsame Diskussionen über die beste Lösung. Hier konnten wir uns gegenseitig zu unkonventionellen Ideen anspornen.

Alles beginnt mit einem guten Plan

In unseren Sommerferien 2016 in Dänemark hatten wir viel Zeit, sodass wir uns intensiv mit der Planung beschäftigen konnten. Eine grosse Hilfe war uns hier das Buch von Uli Dolde „Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren“  die «Bibel» für Selbstausbauer. Hier fanden wir viele gute Hilfen. In seinem Portal stellen hunderte von Selbstausbauern ihre Projekte vor. Natürlich haben wir auch die einschlägigen Anbieter fertiger Expeditionsmodelle konsultiert. Manch einer wird bei unserem Möbelbau Ähnlichkeiten zu Bliss mobil entdecken.

Interview 2017

Wir berichten über unseren Selbstausbau

Sabine und Michael betreiben einen erfolgreichen YouTube-Kanal. Sie haben dieses Interview spontan während eines unserer Besuche bei 4wheel24 aufgenommen.

Das Fahrgestell

Die Feuerwehraufbauten wurden entfernt, die Kabine gekürzt, er wurde umbereift, Unterfahrschutz, großer Dieseltank, Gastank nachgerüstet, Dachträger, Astabweiser, Leitern etc. angebaut

Der Koffer

Hier beschreiben wir ausführlich unseren Kofferausbau

Installationen

Hier werden wir Wasser, Heizung und elektrische Installation beschreiben

Unser Zuhause - unterwegs

Auch in unseren Ferien lieben wir die Unabhängigkeit. Einfach an Orten zu bleiben wo es uns gefällt, weiter zu fahren wenn das Wetter schlecht ist. Unbekannte Orte zu entdecken und das Besondere der Ferienländer zu erleben, war uns schon immer wichtig. So waren wir seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Wohnmobilen unterwegs. Beim entdecken manch Neuem mussten wir uns immer wieder mal fragen: „Kommen wir hier wieder raus“, „Ist das Wasser nicht zu tief“, „Was, wenn es heute Nacht regnet“?, …  Als wir dann ein Video über den Unimog sahen, ließ uns der Gedanke an ein solch geländetaugliches Fahrzeug nicht mehr los. Da müssten wir uns keine Sorgen mehr machen, ob wir am kommenden Tag weiter kommen würden. 

So besuchten wir das Unimogmuseum in Gaggenau und machten auch gleich ne Probefahrt. Das Virus hatte uns beide infiziert.

 

Mercedes 1017 AF von der Feuerwehr

Schon bald wurde klar, dass das Unimog-Fahrgestell nur eine kurze Kabine tragen kann, in der wir unsere Wünsche nicht verwirklichen können. Zudem ist seine Technik recht aufwändig (Portalachsen) und der Fahrkomfort (bei den älteren Modellen) sehr begrenzt. Trotzdem wollten wir unbedingt bei Mercedes bleiben, da diese Fahrzeuge auf der ganzen Welt verbreitet sind und über ein sehr breites Service-Netz verfügen. Zudem war es schon immer ein Traum von mir (Uwe), mal einen Daimler zu fahren 😉 So kamen wir auf den 1017, der von vielen Feuerwehren aber auch vom Militär zu tausenden genutzt wurde. Er ist sehr solide aufgebaut und verfügt über keine Elektronik (war uns für Reisen außerhalb Europas wichtig). So wurde es jetzt ein 1017 mit Allradantrieb von einer kleinen Feuerwehr in Süddeutschland.

Mercedes 1017

Unser Willi ist ein Mercedes 1017 AF, Bj 1978. Er gehört zur Baureihe NG, hat einen OM 352 mit Turbolader und ca. 180 PS (Original 165+modifizierte Einspritzpumpe). Für uns erfüllt er die meisten Kriterien, die uns wichtig waren: 

Wenig/keine Elektronik, um sich außerhalb Europas gut selbst zu helfen oder in einer einfachen Werkstatt helfen zu lassen..

Robuste und solide Technik (auch die Bundeswehr und viele Feuerwehren orderten aus diesem Grund das Fahrzeug).

Radstand von ca. 3,5m, um einen in unserer Größe geplanten Koffer geländetauglich tragen zu können aber trotzdem noch wendig genug zu sein.

Genügend Leistung (mit ca. 180 PS ist dieses Kriterium leider nur teilweise erfüllt).

Zahlbarer Preis (im Netz findet man Fahrgestelle um die 15.000 €). Wir haben weniger als die Hälfte bezahlt.

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