Boxenstop

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Wir verbrachten 4 Tage zusammen mit einigen Bekannten auf der weltgrössten Offroadmesse in Bad Kissingen. Strategisch günstig suchten wir uns einen Platz nahe einer geteerten Zufahrt, da für die kommenden Tage schlechtes Wetter angesagt war. Schon am ersten Abend wurden wir von der Feuerwehr informiert, dass ein Sturm im Anzug sei und wir alles sturmfest machen sollten. In der Nacht gings dann los und am kommenden Tag wurde die Messe wegen umgestürzter Bäume und weiterem Sturm ausgesetzt. Wir selbst merkten davon auf dem campground eher wenig. Die kommenden drei Tage nutzen wir dann, um Bekannte zu treffen, mal wieder auf dem offroadparcour ein paar Runden zu drehen und uns über neue Aufbaubatterien zu informieren. Wir entschieden uns schlussendlich für 2x 100Ah a 24V Lithium-Ionen-Batterien, die uns von vielen Seiten empfohlen wurden zu einem Messerabatt von 20% (Liontronioc). Nach dem Einbau hoffen wir, uns dann nicht mehr viel um dieses Thema kümmern zu müssen.

Weiter gings dann zu unserem Fahrzeugbauer 4wheel24 nach Hasloch. Am Sonntag übernachteten wir sehr «romantisch» vor der Werkstatt, von Mo – Do dann IN der Werkstatt. Leider dauerte es sehr lange, bis wir alle Lecks, aus denen Öl austrat, finden und abdichten konnten. Mehrere Spezialisten arbeiteten daran. Wenn schon der Motor offen war, haben wir gleich noch ein paar andere Service-Arbeiten (Ventile einstellen, alle Filter wechseln, Ölwechsel, Kühlwasser, …) angehängt. Abends nutzen wir dann noch die Gelegenheit, selbst ein paar Arbeiten auszuführen (abschmieren, Spritzschutzlappen reparieren,…). Wir durften das Material und Werkzeuge der Werkstatt nutzen, was die Sache sehr vereinfacht hat. Die Abende verbrachten wir teilweise mit einigen Mitarbeitern von 4wheel24 und anderen, die ebenfalls mit ihren Fahrzeugen hier einen Stop einlegten. Natürlich frehtern sich die Themen um LKWs, Motoren und Zukunftsplänen.

Ich (Uwe) konnte viel lernen, mir fiel aber – ehrlich gesagt – auch fast die Decke auf den Kopf (fast eine ganze Woche arbeiten, essen, schlafen in der Werkstatt).

Nun warten wir noch auf das letzten Ersatzteil (Deckel für Kühlmittelbehälter) und dann können wir morgen wieder weiter. Die Richtung ist klar: nach Hause nach Radolfzell. Mal sehen, wann wir dort ankommen werden.

Beitrags-Ende

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