Schweden – Teil 2

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Endlich können wir mal wieder Sonne tanken, wenn auch die Temperaturen recht frisch sind (8-10 Grad am Tag). Die Welt ist einfach eine andere, wenn die Sonne scheint (so fühlt es sich zumindest an). So nutzen wir gleich die Gelegenheit, um in einem kleinen Hafen mal wieder Wäsche zu waschen. Da die Maschine sonst niemand braucht, werden es gleich 4. Weiter geht es an einen kleinen Bootshafen bei Enanger. Die Zufahrt ist recht eng, teils über eine Schotterstrasse. Ein Durchfahrverbot von 4t führt uns dann an eine andere Stelle, die aber eigentlich noch viel schöner ist. Am ersten Tag standen wir dort völlig allein, während am anderen Tag gleich mehrere Wohnmobile den Platz füllten. Renate war sehr erfolgreich beim Preiselbeeren sammeln, sodass am kommenden Tag 2kg in die Kühltruhe wanderten. Am Abend wurde endlich! Mal wieder ein Feuer gemacht und am kommenden Morgen liessen wir uns vom Sonnenschein direkt in unser Schlafzimmer wecken: herrlich!

Überraschend kontaktierte uns ein Paar, das bei der selben Firma (4wheel24) einen LKW ausbauen lies und gerade in Schweden unterwegs ist. So vereinbarten wir ein Treffen und freuten uns über die sehr nette Gesellschaft. Natürlich wurden beim Kaffee trinken erst mal die Fahrzeuge besprochen, Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben, danach genossen wir noch ein sehr nettes gemeinsames Abendessen bei Rotwein und Schweinelende mit Couscous in marokkanischer Sauce.

Am nächsten Tag ging es für uns weiter. Jaqueline & Dirk blieben noch einen Tag. Wir stellen immer deutlicher fest, dass wir nun in der Nachsaison unterwegs sind: Viele Stellplätze sind leer – oft stehen wir alleine – aber auch viele Angebote sind bereits geschlossen, so auch die Glasbläserei, die wir besuchen wollten und ein vielseits gerühmtes Restaurant. In Söderhamn sollte aber noch was los sein . Wir besuchten diese Kleinstadt an zwei Tagen und genossen herrliche Kuchenstücke (Budapester).

Nach ein paar weiteren Tagen an kleinen Seen besuchten wir Uppsala, die viertgrösste Stadt in Schweden. Durch die Uni ist die Stadt jung geblieben: viele schöne Cafes, Restaurant, tolle Parks und eine sehr angenehme lebendige Atmosphäre. Wir nahmen uns gleich zwei Tage Zeit, um sie zu entdecken. Das Schloss, die Domkirche und die Fussgängerzone sind natürlich ein «muss». Auf dem Heimweg kamen wir noch an einem ganz neuen Vietnamesischen Restaurant vorbei. Da wir ziemlich durchgefroren waren, genossen wir dort eine würzige «Pho» (Nudelsuppe) mit vegetarischen Herbstrollen. Die Gerüche und Geschmäcker erinnerten uns stark an unsere Reise vor 11 Jahren nach Vietnam. Morgen steht der Besuch von Schwedens Hauptstadt Stockholm an – wir werden berichten

Beitrags-Ende

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